Messina

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Die Küstenstadt Messina dehnt sich an der Westküste Siziliens aus. Die sichelförmige Landzunge San Ranieri, die das natürliche Hafenbecken der Stadt umgibt, blickt auf die nach ihr benannte Meerenge, die Straße von Messina.
Messina ist eine ungewöhnliche Küstenstadt aufgrund der nahegelegenen Monti Peloritani. Sie erstreckt sich über 30 km an der Küste bis zum Capo Peloro. Das Gemeindegebiet reicht am Monte Dinnamare bis auf eine Höhe von 1300 Metern hinauf.

Das antike Zankle, auch Tor Siziliens genannt, wurde von verschiedenen Völkern beherrscht und von zwei Erdbeben zerstört. Das letzte dieser Erdbeben im Jahr 1908 machte die Stadt dem Erdboden gleich.
Diese Tragödien konnten jedoch die ruhmreiche Vergangenheit nicht auslöschen, war diese Stadt doch jahrhundertelang eine der wichtigsten Städte des Mittelmeers. Als blühender Hafen und reichste Stadt Siziliens machte es Palermo die Rolle der Hauptstadt des Königreichs streitig.
 

Messina-Porto Messina-Monte Dinnammare Messina-Duomo

 

Auf die Bombenangriffe des zweiten Weltkriegs folgte ein grandioser Wiederaufbau. Die Stadt ist folglich modern aufgebaut mit breiten gradlinigen Straßen.
Der Jugendstil ist vorherrschend und insgesamt hat man so den Eindruck einer luftigen und modernen Stadt, deren Lebhaftigkeit man auch auf den großen Alleen spürt, wie dem Viale San Martino und in den kleinen städtischen Plätzen, wie der Piazza Cairoli, dem Treffpunkt der einheimischen Bevölkerung.
 

Messina-Sacrario Cristo Re Messina-Eolie Messina-Parco Nebrodi

 

Der byzantinische Dom ist ein gelungener Beweis dafür, dass der Wiederaufbau, soweit möglich, den ursprünglichen Stil der Bauwerke bewahrt hat und bemerkenswerte Ergebnisse erzielt hat. Andere Kultstätten, die einen Besuch wert sind, sind die Wallfahrtskirche von Montevergine, das Heiligtum Cristo Re und die Kirche von Santa Maria Alemanna.

Kaum fährt man aus Messina hinaus, kann man den enormen Reichtum der Provinz bewundern,: im Süden der Stadt liegt der berühmte Ort Taormina für einen exklusiven Urlaub; wenn man dagegen der Nordküste entlang fährt, trifft man auf Milazzo, Capo d’Orlando, Castel di Tusa und Tindari, wunderschöne Badeorte, die aber auch für ihre Natur und Archäologie berühmt sind. Diesem Küstenstrich vorgelagert sind die sieben Äolischen Inseln, ein idealer Ort für einen Urlaub am Meer vor einer einzigartigen Kulisse. Wenn Sie dem Meer den Rücken kehren, werden Sie überrascht feststellen, dass dieses Land der Fischer auch einen bedeutenden Waldbestand vorzuweisen hat: der Parco Naturale dei Nebrodi ist ideal für all diejenigen, die auf Sizilien einen Urlaub im Zeichen der Entspannung und der Natur verbringen möchten.
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