10 sehenswerte Orte in Sizilien

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Sizilien ist die größte italienische Insel und dementsprechend sind die Entdeckungsmöglichkeiten schier unbegrenzt. Es ist ein altes Land, das eine Reihe einzigartiger archäologischer Stätten, sonnige Strände und zahlreiche kleine Inseln und Inselgruppen vorzuweisen hat. Außerdem ist Sizilien rund ums Jahr ein ideales Reiseziel, denn es bietet ein mildes Klima, eine perfekte Mischung aus Geschichte, ausgezeichneter Küche und regem Leben und vor allem eine warme, einladende Atmosphäre. Diese Top 10 der Orte, die man unbedingt sehen muss, versteht sich als rasche Inspirationsquelle, wenn Sie einen Urlaub in Sizilien planen.

10 sehenswerte Orte in Sizilien - Isola Bella, Taormina 10 sehenswerte Orte in Sizilien - Agrigento 10 sehenswerte Orte in Sizilien- Siracusa
 

Taormina 

Obwohl Taormina eine kleine Stadt ist, zählt sie zu den beliebtesten Tourismusorten ganz Italiens. Taormina liegt auf einer Hügelspitze rund 250 Meter über dem Meeresspiegel, auf halber Strecke zwischen Messina und Catania, und nimmt damit eine strategische Position für Kurzausflüge an die Ostküste Siziliens ein.
Die Geschichte Taorminas nahm im 4. Jahrhundert v.Chr. ihren Anfang, und die Schönheit der Stadt geht nicht zuletzt auf die bedeutenden antiken Denkmäler zurück, wie das Teatro Greco, das noch heute als Bühne für viele Konzerte und kulturelle Veranstaltungen dient. Ein Ehrenplatz unter den sehenswerten Orten in der Umgebung gebührt den Giardini Naxos, der Isola Bella und Mazzarò. 
 

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Syrakus und die Insel Ortygia 

Syrakus ist eine wunderschöne Stadt im Südosten der Insel, die sich in zwei verschiedene Gebiete unterteilt: die Insel Ortygia, die über eine kurze Brücke mit dem Festland verbunden ist, und den eigentlichen Stadtkern von Syrakus. In der Antike war es eine der wichtigsten griechischen Städte, und noch heute kann man ihre ruhmreiche Vergangenheit nachvollziehen, wenn man die umfängliche aus zahlreichen Tempeln, einem Theater, einem Amphitheater und einer Nekropole bestehende archäologische Stätte besucht. Ortygia, die auch “die Altstadt” genannt wird, bietet sich für ausgiebige Spaziergänge an, denn ihr Zauber ist zum Großteil in den engen mittelalterlichen Gassen verborgen. 
 

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Lampedusa und die Spiaggia dei Conigli – Pelagische Inseln

Lampedusa, im Mittelmeer zwischen Malta und Tunesien gelegen, ist die größte der Pelagischen Inseln, einer kleinen Inselgruppe, zu der daneben die Inseln Linosa und Lampione gehören. An der Südküste von Lampedusa findet man, eingebettet in einen Naturpark, die berühmte Spiaggia dei Conigli, die 2013 auf TripAdvisor zum schönsten Strand der Welt gewählt wurde. Es ist ein schmaler weißer Sandstrand mit flachem Meeresgrund und kristallklarem Wasser. Dem Strand vorgelagert ist die gleichnamige Insel, die jedoch nicht besucht werden darf und rund um die Uhr überwacht wird, um die Schildkröten zu schützen, die an ihrem Strand die Eier ablegen. 
 
 

Val di Noto 

Caltagirone, Militello Val di Catania, Catania, Modica, Noto, Palazzolo, Ragusa und Scicli sind die acht Städte im Südosten Siziliens, die das faszinierende Val di Noto bilden. Seit 2002 zählen sie zum Welterbe der UNESCO, denn sie bieten “ein herausragendes Zeugnis für den überschwänglichen Genius spätbarocker Kunst und Architektur und stellen den Höhepunkt und die letzte Blütezeit der Barockkunst in Europa dar”. Die Altstädte der acht kleinen Perlen des Val di Noto bestehen fast ausschließlich aus Palästen und Kirchen im Barockstil und gelten allgemein als “Muss” unter den Tourismusattraktionen Siziliens.
 

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Äolische Inseln

Die sieben Äolischen Inseln – Lipari, Vulcano, Salina, Stromboli, Filicudi, Alicudi, Panarea und Basiluzzo – sind allesamt vulkanischen Ursprungs und liegen im Tyrrhenischen Meer nördlich von Sizilien. Die größte und touristischste Insel ist Lipari, während mutigere Besucher die Gelegenheit nicht versäumen, auf die Krater von Vulcano und Stromboli, die beiden noch aktiven Vulkane des Archipels, hinaufzuklettern. Nach Sonnenuntergang können Sie hier dank der Entscheidung der Gemeindeverwaltung, keine Straßenbeleuchtung auf den Inseln zu installieren, die ganze Pracht des Sternenhimmels genießen. Die Äolischen Inseln wurden zum UNESCO-Welterbe erklärt. 

 

Agrigent und die Valle dei Templi 

Agrigent, besser als “Stadt der Tempel” bekannt, liegt an der Südküste Siziliens. Nahe am Meer südlich der “Neustadt” befinden sich, umgeben von jahrhundertealten Ölbäumen, einige der besterhaltenen griechischen Tempel der Welt. Die Valle dei Templi ist eine großartige Ansammlung von sieben Tempeln aus dem 6. und 5. Jahrhundert v.Chr. Doch Agrigent kann sich nicht nur seiner faszinierenden griechischen Ruinen, sondern auch glänzender Beispiele barocker Architektur, zahlreicher Strände, schöner Inseln und eines kristallklaren Meeres rühmen.

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Cefalù 

Dieser herrliche Winkel Siziliens, der bei Touristen ebenso beliebt ist wie bei den Einheimischen, ist der ideale Ort für einen Badeurlaub und lange Tage, die mit romantischen Sonnenuntergängen ausklingen. Cefalù ist ein Küstenort im Norden Siziliens in der Provinz Palermo. Sein goldener Strand ist nur wenige Schritte vom historischen Ortskern und seinen von zahlreichen Geschäften und Restaurants gesäumten mittelalterlichen Straßen entfernt. 

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Ätna 

Der Ätna, ein weiteres UNESCO-Welterbe, liegt an der Ostküste Siziliens, unweit der Straße von Messina. Er ist eine der wichtigsten Natursehenswürdigkeiten Siziliens und der höchste Berg der Insel. Überdies ist der Ätna einer der aktivsten Vulkane der Welt und der aktivste Europas. Seine Höhe ändert sich bei jedem Ausbruch, und obwohl im Verlauf der Jahrhunderte einige Lavaströme die Küste erreicht haben, ist er mit tausenden von Besuchern pro Jahr ein herausragendes Besucherziel Siziliens. Der Ätna bietet in den Wintermonaten Möglichkeiten für Urlaub im Schnee und im Sommer wunderbare Wandermöglichkeiten in seinen Wäldern.
 

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Palermo: Mondello und die historischen Märkte

Palermo ist die Hauptstadt Siziliens und hat neben seinen einzigartigen Kunstschätzen, die das Gebiet zu etwas ganz Besonderem machen, einen wunderschönen Strand vorzuweisen. Mondello, der städtische Strand, ist im Sommer oft überfüllt, lohnt dessen ungeachtet aber einen Besuch. Er erstreckt sich zwischen dem Monte Gallo und dem Monte Pellegrino und lädt mit seinem weichen, hellen Sand und seinem klaren, transparenten Meer zum Baden ein. Schließlich sollte man, wenn man in Palermo ist, den Besuch der historischen Märkte, Vucciria, Ballarò und Borgo Vecchio, nicht versäumen. 

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San Vito Lo Capo und die Riserva Naturale dello Zingaro 

Der herrliche Strand von San Vito Lo Capo, der auch als "sizilianische Karibik” bezeichnet wird, liegt in einer Bucht zwischen großartigen Bergen, die direkt aus dem Meer aufzuragen scheinen. In der Tat handelt es sich um ein beliebtes Ziel für lokale Bergsteiger und Ausflügler. San Vito Lo Capo ist ein Naturschatz und zugleich eine Huldigung ans Mittelmeer: weißer Sand, smaragdgrünes Wasser und ein unglaublicher Blick auf das Naturreservat dello Zingaro. Die in Jahrhunderten von der Natur geschaffene Riserva dello Zingaro ist das erste Naturschutzgebiet Siziliens, das 1981 eingerichtet wurde. Die unglaubliche Pflanzen- und Tiervielfalt des 1600 Hektar großen Gebiets macht es zu einem wahren Naturparadies. 

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